Licht steigert Lebensqualität im Alter
Die richtige Lichtwirkung gewinnt mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Schatten dürfen nicht entstehen, sie werden schnell als Bedrohung empfunden. Mit dieser Problematik müssen sich besonders Altenheime befassen.
Der Mensch nimmt seine Umgebung durch seine Sinne wahr und reagiert darauf.
Sehen, hören, riechen, schmecken und tasten sind beispielsweise
"Hilfsmittel", die uns Informationen über unsere Umgebung liefern. Diese
werden im Gehirn verarbeitet und lösen entsprechende Reaktionen aus, welche
wiederum in motorische und sensorische Steuerimpulse einfließen. Je schlechter
zum Beispiel unsere Augen sind, desto weniger Reize, mit deren Hilfe wir uns
eigentlich orientieren möchten, werden an unser Gehirn weitergeleitet.
Gleichzeitig ist auch der "Empfangsteil" der Reize, nämlich das Gehirn
selber, in seiner Empfangsfähigkeit gemindert. Ein dementer, alter Mensch, der
schlecht sieht, ist in diesem Falle doppelt gehandicapt. Zum einen sieht das
Auge oft nicht mehr gut, zum anderen werden die dadurch verminderten Reize an
ein ebenfalls vermindert aufnahmefähiges Gehirn weitergeleitet.
Licht soll die Orientierung und die Bestimmung des Standortes der Menschen in
Raum und Zeit ermöglichen. Es sollte die Kommunikation der Menschen
untereinander und natürlich auch das Sehen und Erkennen der Umwelt fördern.
Licht sollte Stimmung und Atmosphäre erzeugen, die dem Anspruch und der
Erwartung des Menschen und den speziellen Anforderungen der jeweiligen Nutzung
entspricht. Licht ist somit ein integraler Bestandteil der Außen- und
Innenarchitektur, der insbesondere in der Altenpflege von seinem Bedarf und
seiner Qualität her, speziell für Demenzkranke abzustimmen ist und deshalb von
Anfang an geplant werden muss.
Bewohnerzimmer und Flure sollen einladend, harmonisch, gegen bedrängte
Stimmung und Stress wirken. Helligkeit und eine warme, blendfreie
Lichtatmosphäre helfen in diesen Zonen ein freundliches Licht zu erzielen. Die
Derungs Deckenleuchte macht mit der aufeinander abgestimmten Kombination von
direktem und indirektem Licht Gänge, gerade für ältere und gehbehinderte
Menschen, leicht überschaubar.
 Der Vergleich nachher/ vorher zeigt: durch optimale Lichtverteilung wird der Flur nicht zur Gefahrenzone  Schlechte Lichtverhältnisse und Dunkelheit verstärken die Unselbständigkeit und können Personen in Angstzustände versetzen. Speziell demente Bewohner nehmen einen überholenden Schatten als Bedrohung wahr. Helligkeitsreflexe auf dem Boden werden oft als Hindernisse wahrgenommen und stellen eine potentielle Sturzgefahr dar. Die richtige Beleuchtung kann da Abhilfe schaffen. Durch die Derungsleuchten, mit ihrer optimalen Lichtverteilung (direkt/indirekt) werden Räume und Flure für ältere Menschen nicht zu Gefahrenzonen. Die Derungs Pendelleuchte bietet nicht nur qualitativ hochwertiges Licht, sondern erzeugt auch eine ruhige, angenehme und wohnliche Atmosphäre. Den Bewohnern und dem Personal wird ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit vermittelt.
Irritation durch Blendung (TV, Spiegel, Fenster, spiegelnder Boden) kann die
Ursache für Agitiertheit sein. Spiegelungen am Boden können z.B. als Wasser gedeutet
werden. Eine Frau zieht sich die Strümpfe aus und watet im Flur durchs "Wasser".
Speziell demente Bewohner kann der eigene, überholende Schatten in Angstzustände
versetzen. Die Auswirkung solcher Angstzustände kann sich wiederum in Aggressivität
gegenüber anderen Heimbewohnern, dem Pflegepersonal, oder auch gegenüber den
Angehören selbst zeigen.
Auch im Pflegezimmer helfen Lichtlösungen, denn mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft
nach. Ein 60-Jähriger benötigt bereits zwei- bis dreimal so viel Licht wie ein
20-Jähriger. Ein durchschnittlicher 86-jähriger Heimbewohner braucht fünfmal so
hohe Beleuchtungsstärken wie ein junger Mensch. Daher ist das gut abgeschirmte Licht
am Pflegebett, nebst dem blendfreien und indirekten Licht einer Allgemeinbeleuchtung
von großer Bedeutung. Beides zusammen bietet die optimale Flexibilität und
erforderliche Helligkeit für den Bewohner und für alle notwendigen Pflegemaßnahmen.
Besondere Bedeutung muss der Blendfreiheit zugemessen werden, um Irritationen und
Agitiertheit zu vermeiden.
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