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Barrierefreie Produkte
Betrachtet man die demographische Entwicklung nimmt der Anteil älterer Menschen und der damit in ihrer Mobilität eingeschränkter Personen zu. Diese Entwicklung ist bei der Gestaltung zukünftiger Produkte und Dienstleistungen frühzeitig zu berücksichtigen. Das bedeutet benutzerfreundliche, ergonomisch gut gestaltete und sich selbst erklärenden Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.
Den Nutzen sollen aber alle Menschen haben, in jedem Alter, ohne oder mit Behinderungen und mit der Vielfalt unterschiedlicher Fähigkeiten.
DIN Fachbericht 124 - Leitsätze zur Gestaltung barrierefreier Produkte
Der DIN-Fachbericht 124 informiert darüber, wie technische Produkte barrierefrei
entwickelt, hergestellt, aufgestellt und eingerichtet werden können, um
sie damit an die Fähigkeiten der Nutzer anzupassen; bezüglich Zugänglichkeit,
Ausführbarkeit, Belastung und Beanspruchung haben sie den ergonomischen
Grundanforderungen zu entsprechen. Einfach zu handhabende Produkte
erweitern den Kreis der potentiellen Nutzer und damit den Markt. Darüber
hinaus verbessern barrierefreie Produkte das Selbstwertgefühl von Menschen
mit eingeschränkten Fähigkeiten.
Dieser Fachbericht gilt allerdings nicht für spezielle behinderungsgerechte
Produkte und Hilfsmittel. Er bietet jedoch eine gute Grundlage sowohl für
die Abfassung von Produktnormen als auch für die Entwicklung, Herstellung
und den Vertrieb technischer Produkte sowie für die Gestaltung von Produktinformationen.
[Quelle: Beuth-Verlag]
Aus dem Inhalt
- Anwendungsbereich
- Zielgruppen des Fachberichtes
- Nutzer barrierefreier Produkte
- Begriffe
- Anpassung
- Assistenz
- behindertengerechte Produkte
- behinderungsgerechte Produkte
- Hilfsmittel
- Training
- Zwei-Kanal-Prinzip
- Nutzerbezogene Fähigkeiten
- Sensorische Fähigkeiten
- Kognitive Fähigkeiten
- Motorische Fähigkeiten
- Leitsätze für die Gestaltung barrierefreier Produkte
- Voraussetzungen und übergeordnete Anforderungen und Empfehlungen zu
Produkten
- Übergeordnete Anforderungen und Empfehlungen
- Empfehlungen zum Umgang mit konkurrierenden Anforderungen und Empfehlungen
- Allgemeine produktbezogene Anforderungen und Empfehlungen
- Abstimmung auf die sensorischen Fähigkeiten von Nutzern
- Abstimmung auf die kognitiven Fähigkeiten von Nutzern
- Abstimmung auf die motorischen Fähigkeiten von Nutzern
- Besondere Anforderungen und Empfehlungen zu Produkten oder Produktteilen
- Stellteile und Anzeigen
- Ortsfeste Produkte
- Tragbare Produkte
- Bestimmungsgemäß zerlegbare Produkte
- Komplexe Produkte
- Reinigung und Pflege
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