Behindertengerechte Anpassung von vorhandenem Wohnraum
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Buch des Monats

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Sehr viele neue Normen und Verordnungen haben die bautechnische Entwicklung in den zurückliegenden 2 Jahren gravierend verändert. Dieses Standardwerk enthält eine umfassende Zusammenstellung ...

Rolli-WC

Platzbedarf WC Besucherumfrage

Es werden verschiedene Arten des Heranfahrens von Rollstuhlfahrern an Toilette und Waschbecken im öffentlichen WC bewertet.

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Wohnungsbau Zuschüsse in Brandenburg

 

Wohnungsbau

Behindertengerechte Anpassung von vorhandenem Wohnraum

Das Land Brandenburg gewährt gemäß der "Richtlinie zur Förderung der behindertengerechten Anpassung von vorhandenem Wohnraum" (WohnraumanpassungsR) vom 8. Juli 2011 Zuschüsse zur Verbesserung der Wohnsituation in vorhandenen Mietwohnungen und in selbst genutztem Wohneigentum für schwerstmobilitätsbehinderte Menschen, insbesondere zur Verbesserung der Nutzungs- und Zugangsmöglichkeiten.

Gefördert werden Vermieter, Eigentümer, Mieter von Wohnungen mit Zustimmung des Vermieters oder selbst nutzende Wohneigentümer wenn ein berechtigter Personenkreis zur Nutzung des anzupassenden Wohnraums nachgewiesen wird. Hierzu zählen Haushalte mit Personen, deren Art und Schwere der Behinderung eine besondere bauliche oder technische Ausstattung erfordert.

Die Anforderungen der DIN 18025 sind zu erfüllen. Teilmaßnahmen können nur im Einzelfall gefördert werden. (s.Richtlinie)

Zuschuss

Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss. Er beträgt bis zu 90 % der anerkannten förderfähigen Kosten, jedoch höchstens je Wohnung

  • 8.000 EUR je Wohnung für bauliche Maßnahmen nach Ziffer 2.1
  • 10.000 EUR je Wohnung für bauliche Maßnahmen nach Ziffer 2.2
  • 25.000 EUR für Maßnahmen nach Nr. 2.3, davon höchstens 15.000 EUR für Höhen überwindende Hilfsmittel

Die gleichzeitige Durchführung von Maßnahmen nach Nr. 2.1 und 2.2 ist möglich. Leistungen Dritter können als Eigenleistungsersatz anerkannt werden

Die Förderrichtlinie ist bis zum 31.Dezember 2013 gültig.

Was wird gefördert?

  • 2.1 Bauliche Maßnahmen zur nachträglichen behindertengerechten Anpassung
  • 2.2 Einbau von Höhen überwindenden Hilfsmitteln, insbesondere rollstuhlgerechter Senkrecht-/Schrägaufzüge und die Schaffung barrierefreier Zugänge durch Bau von Rampen
    Einbau automatischer Türöffner für Haus- und Wohnungstüren oder die Schaffung von Rollstuhlabstellplätzen, insbesondere im Eingangsbereich des Wohngebäudes
  • 2.3 Ausstattung für Wohngemeinschaften mit mindestens vier Bewohnern

Informationsmaterial für die Planung geförderter Umbaumaßnahmen

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise von Anbietern. Nach Erhalt der Informationsunterlagen, sprechen Sie unsere Anbieter direkt wegen eines Angebotes an.

Bauliche Maßnahmen zur nachträglichen behindertengerechten Anpassung des Wohnraums an die Anforderungen der DIN 18025
  DIN 18025-1  DIN 18025-2
Verbreiterung der Wohnungseingangstür sowie sonstiger Türen innerhalb der Wohnung alle Türen lichte Breite mindestens 90cm Wohnungs-eingangstüren lichte Breite mindestens 90cm, innerhalb der Wohnung lichte Breite mindestens 80cm
Entfernung von Türschwellen

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

barrierefreie schwellenlose Türschwellen für Haustür, Balkontür oder Terrassentür und alle Innentüren

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

Die rampenartige, stufenlose Verstellbarkeit um bis zu 6 cm Schräge ermöglicht barrierefreie Türschwellen

keine unteren Türanschläge und Türschwellen, soweit technisch unvermeidbar höchstens 2cm
Einbau automatischer Türöffner für Haustüren und Wohnungstüren

Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichtes Türöffnen per Hand oder elektrischer Türöffner in der Tür integriert

Leichte Drehtürantriebe,  Freilauftürschließer für Hauseingangstür

Leichte Drehtürantriebe, Freilauftürschließer für Hauseingangstür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

automatische Drehtür, Schiebetür für Hauseingangstür, Balkontür, Terrassentür

Hauseingangstüren, Wohnungseingangstüren und Fahrschachttüren lichte Breite mindestens 90cm
Einbau von Notruf- oder Gegensprechanlagen

Notruf- und GegensprechanlagenUmfeldsteuerung, Steuerungssysteme

Notruf- und Gegensprechanlagen

in jeder Wohnung zur Haustür eine Gegensprechanlage mit Türöffner
Behindertengerechte bauliche Veränderungen

- in Küchen

Ob rustikal oder modern, 200 Front-, Design- und Griffvarianten für jeden Geschmack das Richtige.
Einbauküche
rollstuhlgerechte Küche und Einrichtungen, höhenverstellbare Arbeitsflächen, absenkbare Oberschränke
Möbelsysteme
Liftsysteme für Küchen zum Nachrüsten
Liftsysteme

- im Bad


bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

bodenebene Duschrinne für ein deutlich geringeres Gefälle als beim zentralen Ablauf

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

Duschrinne für schwellenfreie, bodengleiche Duschen

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

für Umbau bei geringer Fußbodenaufbauhöhe, ideal für ebenerdiges Duschen in jeder Etage ohne Deckendurchbruch.

Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Waschtisch, Dusche, Toilette, WC-Lifter, WC-Sitze

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

Badewanne, Liegewanne auch zum unterfahren für mobile Lifter

entsprechende Höhenanordnung für die Anbringung zur uneingeschränkten Unterfahrbarkeit von Herd, Arbeitsplatte und Spüle; Mindestbewegungsfläche 1,50m x 1,50m
Empfehlung: Herd, Arbeitsplatte und Spüle über Eck anordnen
Höhenanordnung von Herd, Arbeitsplatte und Spüle für die Belange des Nutzers; Mindestbewegungsfläche 1,50m x 1,50m
rollstuhlbefahrbarer Duschplatz, nachträgliches Aufstellen einer mit Lifter unterfahrbaren Badewanne muss möglich sein; Beinfreiheit unter dem Waschtisch mit Unterputz- oder Flachaufputzsyphon; Mindestbewegungsfläche 1,50m x 1,50m; Tür nach außen aufschlagend Duschplatz stufenlos begehbar; Beinfreiheit unter dem Waschtisch mit Unterputz- oder Flachaufputzsyphon; Mindestbewegungsfläche 1,20m x 1,20m; Tür nach außen aufschlagend
Bedarfsgerechte Umrüstung von Bedienungs-, Haltegriffen, Stützgriffen und Hebevorrichtungen in der Wohnung

Stützgriffe und Haltegriffe, Einstiegshilfen, Duschsitze

Stützgriffe und Haltegriffe, Einstiegshilfen, Duschsitze

Griffe, barrierefreie Griffsysteme

Griffe, barrierefreie Griffsysteme

WC verstellbar, vertikal

WC verstellbar, vertikal

VariClo - höhenverstellbares WC-System

VariClo - höhenverstellbares WC-System

Höhenverstellbare Schränke und Arbeitsplatten

Höhenverstellbare Schränke und Arbeitsplatten

Waschtisch flach und unterfahrbar, Höhe nach individuellem Bedarf montierbar; Sitzhöhe WC 48cm Waschtisch flach und unterfahrbar
Schaffung von Rollstuhlabstellplätzen, insbesondere im Eingangsbereich des Wohngebäudes zum Umsteigen vom Straßenrollstuhl auf den Zimmerrollstuhl  
Sicherungsmaßnahmen an Fenstern und Türen von Erdgeschosswohnungen, einschließlich der Rollläden

Umfeldsteuerung, Steuerungssysteme

Umfeldsteuerung, Steuerungssysteme

keine Schwingflügel; einbruchshemmende Ausführung von Fenstern und Fenstertüren im EG keine Schwingflügel
Einbau von Höhen überwindenden Hilfsmitteln. Voraussetzung ist, dass die entsprechende Wohnung, soweit möglich und zumutbar, nach der DIN 18025 in der jeweils geltenden Fassung gestaltet ist/wird.
rollstuhlgerechter Senkrechtaufzüge

Behindertengerechte Personenaufzüge

Behindertengerechte Personenaufzüge

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

Behindertenaufzug mit selbsttragendem Schacht, Senkrechtlift mit geringem Platzbedarf

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

senkrechter Hubaufzug - vertikaler Plattformlift, mit Schacht aus Glas und Stahl - Home Elevator für den privaten Bereich

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Senkrechtaufzüge, Hebebühne und Personenaufzüge für 2-3-Etagenhäuser

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Hydraulischer Lift mit bis zu 13 Meter Förderhöhe und Automatikbetrieb

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder auch offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

Senkrechtstar bis 12m Förderhöhe oder auch offen für Balkon, nach Sondermaßen, Sonderanfertigungen

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne 1-3m Höhenunterschied miniliftreith-hydrostar-plattformlift

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Hebelift, Hebeplattform, Treppenausgleichspodest bis 1m Höhenunterschied

Fahrkorb lichte Breite 110 cm, lichte Tiefe 140 cm, Türbreite 90 cm Beachtung besonderer Maße für Haltestangen, das Bedientableau, taktile Bedienvorrichtungen innen und außen, bei Bedarf mit akustischen Signalen
Schrägaufzüge

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Treppenplattformlift für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven und Podesten

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

Sitzlift oder Treppenplattformlift auch für kurvige Treppen und Senkrecht-Hublift

Schrägaufzug

Schrägaufzug

Durch den nachträglichen Einbau eines Treppenlifts im Treppenraum darf die Funktion der notwendigen Treppe als Teil des ersten Rettungswegs und die Verkehrssicherheit der Treppe grundsätzlich nicht beeinträchtigt werden.
Rampen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

Rampenbeläge, Ideenkatalog Barrierefreie Außenanlagen

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

aus Aluminium für Treppenstufen, Türprofile oder Türschwellen und zum Verladen eines Rollstuhls in ein Fahrzeug

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf für Wand und Geländer, auch beleuchtet

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

Handlauf und Geländer für Treppen, Rampen, Gehweg und Brüstungen

DIN 18025-1/2 Rampen ohne Quergefälle mit maximal 6% Steigung Zwischenpodest von mindestens 150 cm ab 600 cm Rampenlänge Radabweiser beiderseits 10 cm hoch bei Rampen und Zwischenpodesten beidseitige Handläufe, Durchmesser 3 bis 5 cm, 85 cm hoch, Handläufe und Radabweiser 30 cm in den Plattformbereich hineinragend
Ausstattung für Wohngemeinschaften mit mindestens vier Bewohnern
Mindestens 50 % der Bewohner einer Wohngemeinschaft müssen berechtigte Personen sein. (Vorlage des Schwerbehindertenausweis)

Über das Kontaktformular erhalten Sie bauliche Informationen und Richtpreise bzw. Angebote von Anbietern. Mit dem Angebot wenden Sie sich an Ihre Hausbank zwecks Informationen zu den Konditionen und zur Beantragung des Kredites. Der Kredit kann mit einem Zuschuss der Pflegekasse (falls Pflegestufe vorhanden) kombiniert werden.

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Ihre Angaben werden an Anbieter entsprechender Baumaßnahmen weitergeleitet, welche Ihnen dann das gewünschte Informationsmaterial zukommen lassen. Gegebenenfalls werden die Anbieter vorab telefonisch Kontakt aufnehmen.

Wählen Sie oben in der Tabelle mittels Mausklick auf die Buttons oder Checkboxen die Maßnahmen aus, für die Sie Förderung beantragen wollen.

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Zusatzinfo

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Als Mieter, Vermieter oder selbst nutzender Wohnungseigentümer können Sie Zuschüsse in Höhe von bis zu 25.000 EUR erhalten.

Behindertengerechte Anpassung von vorhandenem Wohnraum

Richtlinie

behindertengerechte_wohnraumanpassung_2011_richtlinie_brandenburg.pdf

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