Vorschriften und Empfehlungen der DIN 18025 als Gegenüberstellung
Aufzug
Barrierefreie Wohnungen DIN 18025 Teil 2, 1992-12 |
Wohnungen für Rollstuhlbenutzer DIN 18025 Teil 1, 1992-12
Abweichung gegenüber Teil 2 |
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Aufzug | |
Möglichkeit zum Ein- oder Anbau eines Aufzuges in mehrgeschossigen Gebäuden
Fahrkorb lichte Breite 110 cm, lichte Tiefe 140 cm, Türbreite 90 cm
Beachtung besonderer Maße für Haltestangen, das Bedientableau, taktile Bedienvorrichtungen innen und außen, bei Bedarf mit akustischen Signalen
Empfehlung: Erreichbarkeit der Wohnungen in Obergeschossen mit Aufzug Spiegel gegenüber der Fahrkorbtür |
Aufzugspflicht für nicht EG-Wohnungen für Rollstuhlbenutzer |
Treppenlift
Der Treppenlift ist eigentlich kein Punkt der DIN- Vorschrift,
denn er ist kein Aufzug im Rechtsinne, sondern eine Maschine im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung.
Durch das Mietrechtsreformgesetz vom 19.06.01 (BGBl. I S. 1149 ff.) und das
Gleichstellungsgesetz wird der Treppenlift jedoch zunehmende Verbreitung finden.
Beispiel:
Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus zur Miete wohnen, haben Sie Anspruch
darauf einen Treppenlift in das Treppenhaus einbauen zu lassen, wenn Sie oder
ein Mitbewohner (Familienangehöriger, oder Lebenspartner) anders Ihre Wohnung
nicht erreichen können und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Nach § 554a Abs. 1 BGB kann der Mieter vom Vermieter die Zustimmung zu
baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine
behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr
erforderlich sind.
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